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Göttsche

Pflegefachfrau, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel

Linda Göttsche ist Pflegefachfrau und Bachelor of Science (B.Sc.) am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Sie arbeitet auf der neurochirurgischen Intensivstation und verbindet dort klinische Pflegepraxis mit einer akademisch fundierten Perspektive auf die Weiterentwicklung professioneller Pflege.
Neben ihrer klinischen Tätigkeit engagiert sich Göttsche für die Professionalisierung und Akademisierung der Pflege. Gemeinsam mit weiteren Pflegeexpertinnen und -experten des UKSH setzt sie sich für neue berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, akademische Karrierewege und die Stärkung pflegefachlicher Expertise ein. Im Rahmen eines UKSH-Austauschs mit der Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung war sie gemeinsam mit Jessika Popp und PD Dr. Peter Nydahl an der Diskussion über Karrierewege, Fort- und Weiterbildung sowie den weiteren Ausbau der Akademisierung der Pflege beteiligt.

Göttsche studiert darüber hinaus Klinische Pflege im Masterstudiengang. Damit verbindet sie ihre unmittelbare Erfahrung aus der hochspezialisierten Intensivpflege mit einer wissenschaftlichen und evidenzbasierten Weiterentwicklung der Pflegepraxis. Ihre akademische Qualifizierung bildet eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Rollen mit erweiterten pflegerischen Kompetenzen und für eine stärkere wissenschaftliche Fundierung der klinischen Pflege.

Auch der Wissenstransfer und die pflegerische Vernetzung gehören zu ihrem Engagement. Als Moderatorin bei Veranstaltungen des Masterstudiengangs Pflege der HAW Hamburg beteiligt sie sich am Austausch über aktuelle Entwicklungen der professionellen Pflege, unter anderem zu Advanced Practice Nursing, klinischer Expertise und pflegerischem Leadership.

Eine internationale Perspektive bringt Göttsche ebenfalls in ihre pflegerische Entwicklung ein. Im Rahmen ihres Masterstudiums absolvierte bzw. plante sie 2026 ein Praktikum am Siddhi Memorial Hospital in Bhaktapur, Nepal, mit dem Ziel, praktische Erfahrungen in einem anderen Gesundheitssystem zu sammeln und zugleich medizinische Hilfsmittel für die dortige Versorgung bereitzustellen.

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