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Peters

Klin. Pflege & International., Frankfurt University of Applied Sciences.

Prof. Dr. Miriam Peters ist seit 2022 Professorin für Klinische Pflege an der Frankfurt University of Applied Sciences. Darüber hinaus ist sie als Internationalisierungsbeauftragte für den Bereich Pflege und Gesundheit tätig. In Lehre, Forschung und Hochschulentwicklung beschäftigt sie sich mit der Weiterentwicklung professioneller Pflege, der akademischen Qualifizierung von Pflegefachpersonen sowie der Verbindung von Bildungs- und Versorgungspraxis.

Ihren beruflichen Weg begann Prof. Peters mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre und einer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Nach mehrjähriger Tätigkeit in verschiedenen Bereichen der Intensivpflege absolvierte sie ein Masterstudium der Pflegewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. Dort promovierte sie 2021 im Themenfeld der digitalen Bildung in der Altenpflege. Ihre klinische Praxiserfahrung bildet eine wichtige Grundlage für ihre wissenschaftliche Arbeit an der Schnittstelle von Pflegepraxis, Bildung und Organisationsentwicklung.
Von besonderer bundesweiter Bedeutung war ihre Tätigkeit am Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Dort leitete sie von 2019 bis 2022 das Forschungsprogramm zur Pflegebildung und zum Pflegeberuf. Zu ihren Aufgaben gehörten die Konzeption und Entwicklung des Forschungsprogramms, die Begleitung geförderter Projekte, die Zusammenarbeit mit zuständigen Bundesressorts sowie die Vernetzung mit der wissenschaftlichen Fachcommunity. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Erforschung neuer Technologien in der beruflichen Pflegebildung. Damit war Prof. Peters unmittelbar in bundesweite Entwicklungsprozesse zur Professionalisierung und Modernisierung der Pflegeberufe eingebunden.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen heute insbesondere in der Entwicklung von Aufgaben- und Kompetenzprofilen für akademisch qualifizierte Pflegende, in der klinischen Fallarbeit sowie in der Nutzung neuer Technologien in Bildungs- und Versorgungskontexten. Sie beschäftigt sich unter anderem mit digitalem Lernen, Serious Games, Learning Analytics und der Frage, wie digitale Instrumente zur Kompetenzentwicklung in der Pflege beitragen können. Ihre Dissertation zu den Bedingungen digitalen Lernens in der Altenpflege sowie zahlreiche Veröffentlichungen zu digitalen Bildungsformaten unterstreichen diese Expertise.

Auch in aktuellen bundesweiten Forschungsprojekten ist Prof. Peters engagiert. Im vom BIBB beauftragten Projekt SiPAL untersucht sie gemeinsam mit Partnerinstitutionen die Arbeitssituation von Praxisanleitenden in der beruflichen und hochschulischen Pflegeausbildung. Ziel ist es, empirisch fundierte Handlungsempfehlungen zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen, Qualifizierung und Fortbildungsangeboten für Praxisanleitende zu entwickeln. Das Projekt besitzt unmittelbare Bedeutung für die Qualität der Pflegeausbildung in Deutschland.

Ein weiterer überregionaler Schwerpunkt ist das Projekt MODINA – Krisenresilienz durch Pflegekompetenz, an dem Prof. Peters gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis beteiligt ist. Das Projekt befasst sich mit der Verankerung von Disaster Nursing beziehungsweise Pflege im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz in der Pflegebildung. Die Ergebnisse wurden unter anderem im Rahmen internationaler Fachkongresse vorgestellt.

Damit verbindet Prof. Peters Pflegebildung, Kompetenzentwicklung und die gesellschaftliche Resilienz des Gesundheitswesens.Prof. Peters war zudem an bundesweit ausgerichteten Arbeiten zu Aufgabenprofilen akademisch qualifizierter Pflegefachpersonen beteiligt. Diese Aktivitäten stehen im Kontext der deutschen Reformprozesse zur Akademisierung und Professionalisierung der Pflege.

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